Vom Kalten Krieg zum „Omniwar“: Wie eine Kriegslogik entsteht, die längst alle Lebensbereiche erfasst.

Warum könnte Deutschland zum Erstschlagziel werden?

Wolfgang Effenberger verfolgt die Entstehung dieser Kriegslogik über Jahrzehnte – von den strategischen Konzepten des Kalten Krieges und der Gründung des US-amerikanischen Training and Doctrine Command (TRADOC) bis zu den militärischen und technologischen Entwicklungen der Gegenwart. Er untersucht die dahinter liegenden Interessen und Machtstrukturen sowie die zunehmende Verbindung von Politik, Militär, Wirtschaft und Technologie.

Heute ist der Krieg zurück in Europa. Doch seine Wirkung reicht weit über die Schlachtfelder hinaus. Bedrohungen werden zum Dauerzustand, militärische Antworten als alternativlos dargestellt und politische Entscheidungen von der Logik des Krieges bestimmt. „Omniwar“ steht dabei für eine neue Form des Krieges, der nicht auf das Schlachtfeld begrenzt ist, sondern ganze Gesellschaften erfassen und alle Lebensbereiche durchdringen kann.

"Der kalte Geist des Krieges" ist die brisante und hochaktuelle Warnung Wolfgang Effenbergers